29.9.2018: FC Solothurn - Zug 94 3:1 (1:1)

Der FC Solothurn bleibt auch im Heimspiel gegen Zug 94 auf der Erfolgsspur. Mit einem verdienten 3:1-Erfolg holte sich die Skrzypczak-Elf den fünften Sieg in Folge.

Beide Teams begannen mit munterem Offensiv-Spiel. Nach einer ersten kleineren Zuger Möglichkeit gab es in der 5. Minute eine Dreifach-Möglichkeit für den FCS. Zunächst wurde ein Schuss von Fabian Kohler geblockt, den nächsten Schuss gab Massimo Veronica ab - dieser wurde von Torhüter Pastore pariert. Danach brachte Sacha Stauffer den Ball per Kopf wieder in die Gefahrenzone, wo sich Altin Osmani an einem artistischen Fallrückzieher versuchte, jedoch ohne Torerfolg. Zwei Minuten später konnte Shabani einen FCS-Abwehrfehler nicht verwerten.

Nach dieser heissen Anfangsphase wurde das Spiel langsam ruhiger. Der FCS war nun klar dominant, doch die letzten Pässe kamen meist nicht an, sodass es keine grösseren Chancen gab. In der 25. Minute geriet das Heimteam dann jedoch im Anschluss an einen Eckball mit 0:1 in Rückstand. Das dem Eckball folgende Gestochere im Strafraum nutzte letztlich Paglia zu seinem Treffer.

Die restliche 1. Halbzeit gehörte dann wieder klar den Gastgebern. In der 36. Minute sorgte Osmani mit einem Freistoss über 40 Metern für Probleme bei Torhüter Pastore. Im Anschluss an den folgenden Eckball - wiederum getreten von Osmani - wurde zunächst ein Kopfball des aufgerückten Innenverteidigers Edin Hasanovic auf der Linie gerettet. Doch der Ball kam zurück zu Hasanovic, dessen zweiter Kopfball-Versuch an die Unterkante der Latte, aber leider nicht ins Tor prallte. Einen weiteren Nachschuss setzte Loic Chatton zu hoch an.

Doch kurz vor der Pause gab es dann doch noch den hochverdienten Ausgleich für den FCS. Nach einem schönen Spielzug flankte Veronica von rechts nach innen zu Stauffer, der zum 1:1-Pausenstand vollendete.

Anfang der 2. Halbzeit sollte sich jedoch auch Zug wieder gefährlich vor dem Solothurner Tor zeigen. In der 48. Minute setzte Peter im Anschluss an einen Eckball die Kugel ans Aussennetz. Eine Minute später auf der anderen Seite zielte Osmani nach Vorarbeit von Hannes Hunziker knapp rechts vorbei. In der 56. Minute zeigte sich Zug erneut gefährlich mit zwei Schüssen, die zunächst von Hasanovic und später von Waylon Grosjean geblockt wurden.

Dann folgten die entscheidenden Minuten dieser Partie. Während Hasanovic in der 59. Minute noch daneben zielte, traf der Schuss von Hunziker einen Minute später nach einem zuvor geblockten Angriff von Veronica perfekt das Ziel zum 2:1 für die Gastgeber. Fünf Minuten später dezimierten sich die Gäste selbst, als sich der erst drei Minuten zuvor eingewechselte Kahveci nach einem groben Foul in der Nähe der Mittellinie gegen Stauffer einen Platzverweis einhandelte.

Zwar spielte Zug auch mit einem Mann weniger noch mutig nach vorne, doch bis auf einen Burkard-Schuss (74.) knapp daneben wurde es selten wirklich gefährlich für das FCS-Tor. Da die Konter leider oft zu unkonzentriert ausgespielt wurden, sollte es bis zur 88. Minute spannend bleiben. Da landete der Ball nach mehrfachem Hin und Her der Ball nach einer Verlängerung von Raphael Koch beim völlig freistehenden Chatton, der sich diese Chance zur Entscheidung nicht entgehen liess. Dieses 3:1 bedeutete auch den Endstand.

Fazit: Ein verdienter FCS-Sieg, der jedoch durch eine nicht optimale Chancen-Auswertung bis kurz vor Schluss noch auf der Kippe stand.

FC Solothurn - Zug 94 3:1 (1:1)
Zeit: 29.9.2018, 16:00 Uhr; Ort: Stadion FC Solothurn.
Zuschauer: 250; Schiedsrichter: Rosset Simon.
Tore: 25. Paglia 0:1, 45. Stauffer 1:1, 60. Hunziker 2:1, 88. Chatton 3:1.
Verwarnungen: Osmani, Hasanovic (FCS), Perkovic (Zug).
Platzverweis: 65. Kahveci (Zug) wegen groben Foulspiels an Stauffer (FCS).
Corner: 5:4.

FC Solothurn: J. Grosjean; Kohler, Hasanovic, W. Grosjean, Henzi (66. Du Buisson); Arifi; Veronica (76. Schrittwieser), Stauffer (85. Müller), Osmani (71. Koch), Hunziker; Chatton.

Zug 94: Pastore; Weiss, Paglia, Sadiku, Kqira (62. Kahveci); Sejdini (85. Gülec); Shabani (86. Weiler), Peter, Perkovic, Le Bingosan (71. Herlea); Burkard.

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