12.10.2019: FC Solothurn - FC Schötz 7:2 (4:0)

Der FC Solothurn hat die Spielpause aufgrund des Freiloses in der 1. Quali-Runde zum Schweizer-Cup offensichtlich optimal genutzt. Gegenüber der 0:4-Niederlage beim GC-Nachwuchs zeigte das Team von Jürg Widmer ein ganz anderes Gesicht und besiegte im Heimspiel den FC Schötz gleich mit 7:2, obwohl die Gäste zumindest offensiv durchaus gefällig spielten.

Das Spiel begann auf beiden Seiten ziemlich flott. Während die Gäste in der 4. Minute durch Boussaha die erste grosse Möglichkeit hatte und FCS-Torwart Colin Bähler eine Glanzparade zeigte, scheiterte auf der anderen Seite in der 6. Minute Loris Vernocchi nach einer Flanke von Fabian Kohler am Schötzer Keeper Stadelmann.

Die Gastgeber konnten den Schwung der Anfangsphase besser nutzen. In der 10. Minute fand ein langer Pass von Marco Mathys Emmanuel Mast, der die Schötzer Verteidigung überlief. Torwart Stadelmann ausspielte und ins leere Tor zum 1:0 vollendete. Doch auch Schötz blieb gefährlich. In der 15. Minute zeigte Bähler seine zweite Glanztat gegen den völlig frei stehenden Koch.

In der 17. Minute machte es die Widmer-Truppe auf der Gegenseite besser. Eine Mast-Flanke wurde von Arxhend Cani noch entscheidend zu Loic Chatton weitergeleitet. Dieser traf per Kopf zum 2:0. Nun bekam der FCS deutlich Oberwasser. In der 27. Minute zielte Mathys nach einem Chatton-Pass knapp links vorbei. In der 31. Minute wurde ein Mathys-Tor nach Cani-Pass wegen Offside nicht anerkannt. In der 37. Minute fand eine Mast-Flanke den Kopf von Chatton. In der Folge landete der Ball vor den Füssen von Vernocchi, der jedoch Torwart Stadelmann anschoss.

In der Schlussphase der 1. Halbzeit fiel dann bereits die Vorentscheidung für den FCS. In der 42. Minute zeigten Mast und Mathys ein schönes Zusammenspiel. Der Ball fand den Weg zu Vernocchi, der noch einmal durchsteckte zum mitgelaufenen Mast. Dieser vollendete zum 3:0. In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit führte der einzige FCS-Eckball des Spiels (Torwart Stadelmann hatte zuvor gegen Vernocchi pariert) zum nächsten Treffer. Der Ball wurde von Mast nach innen getreten und von Cani zu Chatton weitergeleitet, der wiederum per Kopf zum 4:0-Pausenstand traf.

Das Spiel war nun entschieden. Doch Schötz steckte trotzdem nicht auf. So prüfte Koch in der 50. Minute ein weiteres Mal Bähler, der diese Prüfung bestand. In der 55. Minute konnte Vernocchi nach zwei geblockten Versuchen von Mast und Chatton zum 5:0 abstauben.

Im weiteren Spielverlauf - Schötz steckte bemerkenswerterweise nie auf - kamen die Gastgeber zu Konter-Chancen. Zwei stark ausgespielte Variationen in der 71. und 74. Minute sorgten für weitere Treffer durch Mast und Chatton. Beide waren damit in diesem Spiel dreifach erfolgreich.

Im Gefühl des sicheren Sieges liess die Widmer-Elf der Schötzer Offensive zu viele Räume. So kamen die Gäste durch einen sehenswerten Fallrückzieher-Treffer von Stephan (78.) und einem Treffer vom Schötzer Goalgetter Aziri (89.) noch zu zwei Toren, die jedoch nur noch Ergebnis-Kosmetik waren. Der Endstand lautete somit 7:2.

Fazit: Eine starke Vorstellung des FC Solothurn, der am Ende vielleicht ein wenig zu hoch gewann. Dieses Ergebnis sollte unserem Team das nötige Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben.

Link zu den Facebook-Interviews mit Sportchef Bidu Zaugg, Trainer Jürg Widmer sowie den beiden Dreifach-Torschützen Emmanuel Mast und Loic Chatton.

Fotos vom Spiel hier

FC Solothurn - FC Schötz 7:2 (4:0)
Zeit: 12.10.2019, 16:00 Uhr; Ort: Stadion FC Solothurn.
Zuschauer: 300; Schiedsrichter: Minder Dario.
Tore: 10. Mast 1:0, 17. Chatton 2:0, 42. Mast 3:0, 45.+2. Chatton 4:0, 55. Vernocchi 5:0, 71. Mast 6:0, 74. Chatton 7:0, 78. Stephan 7:1, 89. Aziri 7:2.
Verwarnungen: Koch, Roth (beide Schötz).
Corner: 1:8.

FC Solothurn: Bähler; Kohler (83. S. Gerspacher), Stauffer, Selmanaj, P. Gerspacher; Hunziker (81. Aliu); Mast (75. Veronica), Cani, Mathys, Chatton; Vernocchi (64. Riesen).

FC Schötz: Stadelmann; Osaj (66. Roth), Sinanovic, Huber, Skeraj (25. Allou); Boussaha, Stephan, Gasser (66. Otomo), Aziri; Koch (72. Brzina); Bratanovic.

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