27.4.2019: Zug 94 - FC Solothurn 0:2 (0:1)

Der FC Solothurn ist mit einem 2:0-Auswärtssieg bei Zug 94 in die Endphase der Saison gestartet und konnte damit zumindest für einen Tag die Tabellenführung übernehmen.

Das Spiel begann recht zäh. Der FCS versuchte das Spiel zu machen. Die Gastgeber zeigten sich jedoch defensiv sehr gut organisiert, was zur Folge hatte, dass es kaum Torchancen gab. Dagegen konnte Zug zwei Mal mit Freistössen für Gefahr sorgen. In beiden Fällen war es Mehedic, der jeweils nach Freistoss von Fabbricatore das Ziel jeweils knapp verfehlte.

Einen ersten guten Spielzug zeigten die Gäste in der 30. Minute, als Leo Schrittwieser auf rechts einen Angriff über Hannes Hunziker einleitete. Dessen Schussversuch landete auf links bei Marc Du Buisson, der wiederum Loic Chatton im Zentrum bediente, welcher knapp links vorbei zielte. Zwei Minuten später konnte man mit der zweiten Chance die Führung realisieren.

Nach einem Eckball von Shpetim Arifi zwang Schrittwieser per Kopf Torwart Pastore zu einer Fussabwehr, die jedoch genau auf dem Fuss von Fabian Kohler landete, der aus ca. 20 Metern zum 0:1 einschoss. Kurz vor der Pause hätte Sacha Stauffer nach Vorarbeit von Chatton beinahe noch erhöht, doch sein Schuss traf die Latte, sodass es mit dem 0:1 in die Pause ging.

Die 2. Hälfte fing an wie die Erste aufhörte - mit einer FCS-Chance, doch Chatton brachte den Ball direkt auf den Torhüter. Doch auch Zug zeigte sich durchaus gefährlich. Babic traf das Aussennetz (48.) und ein Kopfball von Le Bigosan (52.) wurde von Kohler noch zur Ecke geklärt.

In der 53. Minute sah der bereits mit Gelb verwarnte Zuger Innenverteidiger Perkovic nach einem harten Einsteigen gegen Stauffer Gelb-Rot. In den folgenden Minuten hätte die Skrzypczak-Elf die Partie vorzeitig entscheiden können, wenn nicht sogar müssen, doch die Chancenverwertung war heute nicht die Beste.

In der 55. Minute brachte Arifi einen Eckball zu Waylon Grosjean, der mit dem Kopf verlängerte, doch Chatton war einen Schritt langsamer als Torhüter Pastore. Eine Minute später scheiterte Schrittwieser im 1-gegen-1 gegen den Keeper. In der 62. Minute flankte dann Kohler in die Mitte, wo Arifi und Chatton verpassten und der auf links mitgelaufene Du Buisson drüber schoss.

Weil der FCS den Sack nicht zu machte, blieb es weiter spannend. Babic traf in der 67. Minute für Zug das Aussennetz. Auf der Gegenseite schoss Chatton in der 75. Minute freistehend Torwart Pastore an. So musste in der 79. Minute ein einziges Mal FCS-Torwart Colin Bähler in einer gefährlichen Situation eingreifen. Doch dieser überstand diese Prüfung in Form eines Schusses von Weiss.

Dessen Gegenüber Pastore zeigte in der 88. Minute eine Glanzparade gegen Chatton nach Vorarbeit des eingewechselten Massimo Veronica. Die endgültige Entscheidung fiel erst in der Nachspielzeit. Nach einem Ballgewinn vom ebenfalls eingewechselten Edonis Asani landete der Ball bei Chatton, der den herauslaufenden Keeper Pastore umspielte und ins leere Tor einschob. Dies war der 0:2-Endstand.

Fazit: Spielerisch war heute beim FCS noch deutlich Luft nach oben und wegen der mangelnden Chancenverwertung blieb es lange unnötig spannend, doch letztlich stehen drei wichtige Punkte und man schaffte so einen weiteren Schritt Richtung Qualifikation für die Aufstiegsspiele.

Zug 94 - FC Solothurn 0:2 (0:1)
Zeit: 27.4.2019, 16:00 Uhr; Ort: Stadion Herti Allmend, Zug.
Zuschauer: 207; Schiedsrichter: Ovcharov Vladimir.
Tore: 32. Kohler 0:1, 90.+2. Chatton 0:2.
Verwarnungen: Babic, Perkovic, Weiss (Zug 94), Arifi, Du Buisson, Stauffer (FCS).
Platzverweis: 53. Gelb-Rot Perkovic (Zug 94) nach Foul an Stauffer (FCS).
Corner: 3:3.

Zug 94: Pastore; Weiss, Paglia, Perkovic, Martino (74. Weiler); Burkard, Fabbricatore (83. Kahveci), Mehidic; Babic (68. Sejdini), Shabani (57. Waser), Le Bigosan.

FC Solothurn: Bähler; Kohler, Müller, W. Grosjean, Du Buisson; Stauffer, Koch (78. Asani); Schrittwieser (74. Veronica), Arifi (66. Osmani), Hunziker (60. Riesen); Chatton.


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